IPv6, Private DNS und VPN-Leaks: Technische Checkliste 2026
Ein VPN kann IPv4 korrekt schützen, während IPv6 oder DNS einen anderen Weg nimmt. So testen Sie Dual-Stack-Netze auf Leaks und Routing-Fehler.
Viele Heim- und Mobilnetze arbeiten gleichzeitig mit IPv4 und IPv6. Ein VPN, das nur einen Pfad sauber behandelt, kann dadurch unerwartete Ergebnisse erzeugen.
IPv4 und IPv6 getrennt testen
Nach der VPN-Verbindung sollten beide sichtbaren Adressen geprüft werden. Unterstützt ein Anbieter kein IPv6, sollte dokumentiert sein, ob IPv6 blockiert oder anderweitig behandelt wird.
DNS kann separat laufen
Browser, Betriebssystem und VPN-Client besitzen teils eigene Secure-DNS-Funktionen. Dadurch kann ein anderer Resolver genutzt werden als erwartet.
Häufige Ursachen
- Browser-DoH
- Android Private DNS
- Split-Tunneling
- deaktiviertes statt getunneltes IPv6
- Unternehmens-DNS
Fazit
Moderne Leak-Tests müssen IPv6 und verschlüsseltes DNS einschließen. Ziel ist ein bewusstes, nachvollziehbares Routing.
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