No-Logs, Audits und Transparenzberichte: VPNs 2026 bewerten
Ein No-Logs-Slogan reicht nicht. So lesen Sie Datenschutzrichtlinien, unabhängige Audits, Transparenzberichte und Infrastrukturangaben kritisch.
Fast jeder datenschutzorientierte VPN-Anbieter wirbt mit „No Logs“. Entscheidend ist jedoch, welche Betriebsdaten tatsächlich erfasst und wie lange sie gespeichert werden.
Datenschutzrichtlinie prüfen
Achten Sie auf Verbindungszeitpunkte, Quell-IP, zugewiesene VPN-IP, DNS-Anfragen, Bandbreitenzähler, Crash-Telemetrie und Zahlungsdaten.
Audit richtig lesen
Ein unabhängiges Audit ist nur aussagekräftig, wenn Umfang, Datum, Prüfer und Einschränkungen klar sind. Eine kurze Marketingmeldung ist weniger wertvoll als ein nachvollziehbarer Prüfbericht.
Transparenzberichte
Regelmäßige Berichte über Behördenanfragen, Copyright-Mitteilungen und andere Anforderungen helfen, das reale Betriebsmodell einzuschätzen.
Prüfliste 2026
- Ist die Richtlinie konkret?
- Ist das Audit aktuell genug?
- Ist der Audit-Umfang sichtbar?
- Gibt es Transparenzberichte?
- Sind Eigentümer und Rechtsraum klar?
- Werden Sicherheitsvorfälle öffentlich erklärt?
Fazit
Vertrauen sollte auf überprüfbaren Belegen beruhen. Gute Anbieter erleichtern die Prüfung statt sich nur auf einen No-Logs-Slogan zu verlassen.
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